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Die Welt ein Stück
besser machen.
Hans Reinhardts Traum
lebt weiter.
Die Welt ein Stück besser machen. Hans Reinhardts Traum lebt weiter.
Selbst an den Rollstuhl gefesselt, war Hans Reinhardts Geist doch frei und unermüdlich im Einsatz, um Spenden für Leprakranke in allen Winkeln der Welt zu sammeln. „Tu was, du fauler Hund!” – mit diesem kernigen Ruf prägte Hans Reinhardt die Herzen vieler. Aus seiner unerschütterlichen Menschlichkeit erwuchs eine Bewegung, die „Aktion Canchanabury“. Getragen von seiner Vision wirkt sie bis heute fort, um unsere Welt zu einem Ort voller Gerechtigkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit zu verwandeln.
LIEBEVOLLE
BEHARRLICHKEIT
WER WAR DER MENSCH
HANS REINHARDT?
AUS SEINER KRANKHEIT ERWUCHS DIE KRAFT DAS LEID ANDERER ZU VERSTEHEN.
Hans Reinhardt (*1931) saß bereits als Vierjähriger im Rollstuhl. Die Bochumer Ärzte vermuteten Kinderlähmung bei ihm. Doch anstatt sich von seiner Behinderung aufhalten zu lassen, besuchte er die Volksschule und brachte sich mit großer Hingabe in das Leben der Christ-König-Gemeinde ein.
In den sechziger Jahren entwickelte er die Idee, denjenigen zu helfen, denen es „noch dreckiger” ging als ihm selbst: Den ca. 12 Millionen Leprakranken auf der Welt. „Im Mai 1960 kam mir der Gedanke, den Aussätzigen zu helfen. Niemand gab mir den Rat, kein Buch und kein Film regten mich dazu an. Es lag wohl daran, dass ich selber krank war.
HANS REINHARDT
GRÜNDER DER AKTION CANCHANABURY
„DER BESTE DOLMETSCHER FÜR DAS VERSTEHEN DES LEIDS SEINER MITMENSCHEN IST DAS LEID DAS MAN SELBST ERTRAGEN MUSS.“
„HANS REINHARDT ZU KENNEN,
IST EINE STRAPAZE.“
MIT LIEBEVOLLER BEHARRLICHKEIT BEWEGTE ER ZUM HELFEN.
Mit großem Ideenreichtum und der Unterstützung seiner Freunde sammelte er durch Aktionen wie Briefmarken- oder Schrottsammeln, Basare und Spendenbüchsen (1962 waren es schon 6.000 in der gesamten BRD) die ersten Gelder für ein Leprakrankenhaus. Ihn zu kennen, konnte eine Herausforderung sein, denn durch Hartnäckigkeit, aber auch großen Charme, brachte er immer mehr Menschen in seinem Umfeld dazu, sich für die Ärmsten der Armen zu engagieren. Freunde und Bekannte sagten oft liebevoll: „Hans Reinhardt zu kennen, ist eine Strapaze.”
Seine Arbeitsweise beschrieb Hans Reinhardt einmal so: „Gelegentlich werde ich rabiat. Das bringt Farbe und das bringt Wut, aber auch Kraft!”
Ob Pfarrer, Kirchenbesucher, Nachbarn, Familie, Freunde, Schülerinnen und Schüler der Bochumer Schulen oder prominente Künstler: Jeden einzelnen holte er mit leidenschaftlicher Überzeugung und grenzenlosem Optimismus für seine Ziele mit ins Boot.
MIT LIEBEVOLLER BEHARRLICHKEIT BEWEGTE ER ZUM HELFEN.
Mit großem Ideenreichtum und der Unterstützung seiner Freunde sammelte er durch Aktionen wie Briefmarken- oder Schrottsammeln, Basare und Spendenbüchsen (1962 waren es schon 6.000 in der gesamten BRD) die ersten Gelder für ein Leprakrankenhaus. Ihn zu kennen, konnte eine Herausforderung sein, denn durch Hartnäckigkeit, aber auch großen Charme, brachte er immer mehr Menschen in seinem Umfeld dazu, sich für die Ärmsten der Armen zu engagieren. Freunde und Bekannte sagten oft liebevoll: „Hans Reinhardt zu kennen, ist eine Strapaze.”
Seine Arbeitsweise beschrieb Hans Reinhardt einmal so: „Gelegentlich werde ich rabiat. Das bringt Farbe und das bringt Wut, aber auch Kraft!”
Ob Pfarrer, Kirchenbesucher, Nachbarn, Familie, Freunde, Schülerinnen und Schüler der Bochumer Schulen oder prominente Künstler: Jeden einzelnen holte er mit leidenschaftlicher Überzeugung und grenzenlosem Optimismus für seine Ziele mit ins Boot.
„HANS REINHARDT ZU KENNEN, IST EINE STRAPAZE.“
GRENZENLOSE HILFE TROTZ EIGENER GRENZEN IN VIELEN LÄNDERN.
1961 gründet er dazu den Verein „Aktion Canchanabury”, benannt nach der ersten in Thailand geplanten Leprastation. Diese wurde politisch verhindert, doch er ließ sich nicht unterkriegen und unterstützte fortan den Bau von Leprakrankenhäusern in Afrika.
Im Laufe der Jahre wuchsen aus seinen unermüdlich gesammelten Spenden Orte der Hoffnung. In Ländern wie dem Kongo, Sambia, Burkina Faso, Senegal, Liberia und Mali entstanden Leprastationen mit Wohnhäusern, Küchen und Hospitälern, die unzähligen Menschen Heilung, Würde und ein Stück Heimat schenkten.
Ausschnitt der Gegend um Canchanabury, Thailand
(Kanchanaburi)
SEIT ÜBER 60 JAHREN DURCH BILDUNG UND GESUNDHEIT ZUKUNFT SICHERN.
Bis zu seinem Tod mit 47 Jahren im Jahre 1978 sammelte er unermüdlich weiter und ist nach wie vor ein Vorbild für viele Menschen, dort zu helfen, wo es schwierig ist, wo niemand hinsieht, wo Ärzte fehlen, wo Mädchen keine Chancen haben, wo Bildung Luxus und Hoffnung Mangelware ist.


